02.04.2012
SPD und Grüne haben bei der B55n weder ihre Hausaufgaben gemacht noch arbeiten sie einmütig zusammen
Die Vorwürfe der SPD sind inhaltlich falsch, hier die Fakten:
NRW stufte die B55n in Erwitte am 27.10 2011 herab!Diese Priorisierungsliste des Landes wurde am 27.10.2011 bekannt gegeben. Leider hat dort die Landesregierung von SPD und Grünen auch die B55n in Erwitte nicht als vorrangig, sondern als VULA, das bedeutet Voruntersuchung Linienbestimmung, herabgestuft. Damit stellen SPD und Grüne plötzlich sogar die Trasse in Frage. Gemachte Hausaufgaben sehen anders aus.
Die negative Haltung von SPD und Grünen zur B55n seit ihrem Regierungsantritt im Sommer 2010 wurde an verschiedenen Stellen deutlich:1. Im Jahre 2009 wurden neue Artenschutzuntersuchungen durchgeführt, die aufgrund einer neuen Rechtsprechung notwendig waren. Die Ergebnisse liegen seit Sommer 2010 vor, seitdem blockieren sich SPD und Grünen gegenseitig. Ein einmütiges Vorgehen sieht anders aus.
2. Aufgrund des Stillstands legte das NRW-Verkehrsministerium im Mai 2011 dem Umweltministerium endlich einen Verfahrensvorschlag vor, um das Projekt zu realisieren. Die Antwort des Umweltministeriums steht bis heute aus! Obwohl die Stickoxidbelastungen, verursacht durch den enormen Durchgangsverkehr mit hohem LKW-Anteil, oberhalb der zulässigen Grenzwerte liegen. Ist den Grünen eine ideologische Blockadepolitik wichtiger als die Gesundheit der Menschen?
3. Verkehrsminister Voigtsberger befasste sich leider nicht persönlich mit der B55n, sondern beauftragte ausgerechnet seinen grünen parlamentari¬sche Staatssekretär Horst Becker, die Gespräche mit dem für die Blockade verantwortlichen Umweltminister zu führen. Passiert ist leider nichts.
4. Die negative Haltung der Landesregierung zur B55n wurde auch bei einer Rede von Herrn Heinze aus dem Verkehrs¬ministerium zur Freigabe der Ortsumgehung in Steinhausen deutlich. Bestehen da Kontakte zur BI Stirpe?
5. Zuvor hat das Verkehrsministerium die Abstimmungsgespräche zwischen Verkehrsministerium, Straßen NRW und der Stadt Erwitte, die in den Jahren 2005 bis 2010 regelmäßig im Erwitter Rathaus stattfanden, eingestellt.
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