17.10.2011
SPD und FDP: Eltern, Schüler und Lehrer müssen hinter der Sekundarschule stehen.
In einer sehr konstruktiven und sachlichen Atmosphäre diskutierte der Sozial- und Schulausschuss am 17.10. das Thema Schulkooperation Anröchte-Erwitte. In einigen Punkten bestand Einigkeit, in anderen nicht:
Einigkeit:
1. Die Schulkooperation und die Sekundarschule sind unumstritten.
2. Um zu beurteilen, wer, wie und was unterrichtet wird, wie gymnasiale Standards ab Klasse 5 definiert werden, müssen das Gesetz und verschiedene Verordnungen vorliegen, deshalb können Ausschuss und Rat zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Entscheidung pro oder kontra Sekundarschule fassen.
(Wie kann man dann eine Entscheidung von Eltern oder Schulkonferenz erwarten?)
3. Bei den Eltern besteht eine große Verunsicherung, sie befürchten erhebliche Qualitätseinbußen in der neuen Sekundarschule, dieser Verunsicherung muss durch Informationen begegnet werden.
4. Lehrer werden nur dann weiter motiviert arbeiten, wenn sie von der Sekundarschule überzeugt werden.
5. Die Unterstützung von Lehrern, Eltern und Schülern der Realschule ist Voraussetzung für die Sekundarschule.
(Natürlich für die Sekundarschule incl. Realschule. Wie können CDU, SPD und Verwaltung auf der einen Seite behaupten, die Entscheidung der Schulkonferenz muss abgewartet werden und auf der anderen Seite sagen, die Entscheidung für die Alternative A - Hauptschulen und Realschule - ist bereits gefallen.)
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